biologische Autopiloten

31 10 2008

So grundsätzlich ist ja nichts dabei wenn man so unterwegs ist. Unterwegssein ist ein allgmein anerkanntes Verhalten. War es auch irgendwie schon immer, denke ich. Das Unterwegssein ist hat sich im Laufe der Zeit wohl auch ein wenig verändert. Zuerst rumlatschen, dann andere-latschen-lassen — praktisch spezistisches Latschen ohne selbst zu latschen — und seit nun einiger Zeit kullern statt latschen. Der Vorteil des Kullerns ganz allgemein: es geschieht sogar ohne direkt spezisitisches Verhalten. Durchaus ein Fortschritt.

Gegenstand sollen jetzt mal die Konstrukte zur Massenbeförderung sein, denn hier kann man die Entwicklung einer tatsächlich niederen Spezies erkennen. Charakteristische Merkmale sind das sich-an-einem-Ring-festhalten und der unkontrollierte zwanghafte Trieb des Pedale-Tot-treten-Instinkts. Keine Ahnung wie die an einen Führerschein kommen. Und als wäre das nicht schon traurig genug, ist man manchmal auch noch abhängig von denen.

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Missinterpretation Milch

10 06 2008

Heute morgen erstmal einen Kaffee am Hauptbahnhof gebraucht, da mein geistiger Zustand auch nach dem Zugaufenthalt, zusammen mit 200% Anderen Hin- und Herreisenden, immer noch bei 30% war — Minus. 30% Minus.

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Morgendliche Ablaufanomalie

5 11 2007

Da heute morgen aus noch nicht geklärten Gründen die Blackmetalfahrgemeinschaft zum Zug in die Stadt ausgefallen und so der Zug-in-einer-Stunde zum Ziel erklärt wurde, war noch Zeit mein Mobile Telefonzelle zu betanken, eine Bank mit einem kleinem Plastikkärtchen bewaffnet auszurauben und den Weg zum Großstreckenwurm mittels biochemischer Energieumwandlung in Form eines kleines Fußmarsches zurückzulegen.

Im Wurminneren ein paar Seiten vom “Restaurant am Ende des Universums” gelesen — Hunger bekommen. Kaffee bei Yormas gekauft. Einen Abstecher in den Baumfriedhof gemacht, um ein Buch zu bestellen. Erstmal gewundert wie freundlich die Totengräberin war, zweitmal gewundert wie schnell die von ihr durchgeführte Bestellung bereitliegen soll (24 Stunden).
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Bahnhofsstatistik

2 11 2007

Einer meiner Lieblingsorte ist der Hauptbahnhof. Hab da mittlerweile, oder eigentlich schon etwas länger, genauer gesagt seit der zweiten Woche als ich das erste Mal Phil”s Praktikant war, einen Stammplatz an einem der Ausgänge, wo ich dann rumstehenderweise um Viertelacht Kaffee schlürfe und Ameisen beobachte — allerdings keine hinreichend große Lupe besitze, um das zu machen, was kleine Kinder mit kleinen Ameisen machen.

Der Ideale Ort um ein bisschen Menschenstatistik zu betreiben.

Thema heute: Böse-Schauen

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Verwechslung

27 09 2007

Heute an der Ubahnstation Hauptbahnhof einige Klappstühle rumstehen sehen. Mich erstmal gewundert. Dann draufgesetzt und was gegessen. Kommt nicht so ein Typ auf mich zu, drückt mir nen Block mit Kugelschreiber in die Hand und meint, bei der Arbeit würde man nicht essen und das ich jetzt verdammtnochmal die Leute zählen soll.

Mich zweitmal gewundert. Dann gegrinst. Ihn darauf hingewiesen, dass ich das Zählen aber schon ohne Hilfsmittel beherrsche und außerdem keine Zeit dafür wäre, weil meine Ubahn gerade einfährt.

Dann hat er sich gewundert.
Was er zu seinem Kollegen gerufen hat, hab ich leider nicht mehr verstanden.





1 Rasierer, 7 Personen und 45 Minuten

22 08 2007

Letztens so eine gratis Zeitung aufgeschlagen, die wochentlich von einer hübschen Zeitungsausträgerin in den Schlitz unserer Tür gesteckt wird — dem sehr einfach gestallteten Briefkastenersatz, bei dem sich immer jeder bücken bzw. vom Fahrrad absteigen muss um die Post Werbung ans Ziel befördern zu können und man deshalb öfter mal genervte Gesichter sieht. Der psychologische “Ich will keine Werbung”-Aufkleber. Wirkung bleibt leider aus. Im Gegenteil: Alle heilige Zeit, also einmal im Jahr, scheint der Schlitz auch eine gern gesehene Möglichkeit sein, den Versuch zu wagen die Mauern der Hochburg von innen heraus zu sprengen.

Egal! Noch steht ja das Zentrum des Bösen. Das kann man von den Patrioten Idioten jedoch nicht ohne weiteres Behaupten…

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