Death and Decay

1 11 2007

Gestern dummerweise den Fehler gemacht mal wieder nüchtern, wenn nicht sogar knurd, gewesen zu sein. In Folge dieses überaus kritischen Zustandes, allerdings erscheinen die Erinnerungen nur noch verschwommen, mich peinlicherweise als Mensch verkleidet und heidnische Rituale wie das Einkaufen durchgeführt.

Muss zugeben, hab mich schnell vergruselt wieder auf den Heimweg gemacht und mich dann überaus gefreut endlich — nach einem Jahr wartend — wieder normale Wesen zu treffen. Die haben sogar versucht bei mir zu klingeln. Leider hat mein völlig weggetretener Geisteszustand mich dazu veranlasst, die Klingel auszuschalten und eine mit Blut geschriebene Notiz an die Haustür zu hängen:
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Fuck! Vermistigter! Scheiß Tür!

17 10 2007

Man läuft so im Haus vor sich hin. Ist nicht ganz der Fitteste. Streng monoton nähert man sich einer Tür — sagen wir mal Badtür, weil man grad aufs Klo muss. Man denkt sich, hey jetzt muss ich gleich was machen. Die Tür öffnen zum Beispiel, weil die is ja grad geschlossen. Wie unpraktisch.

Während die eigene Geschwindigkeit, bezogen auf die sich immer mehr verringernde Distanz zur Tür, immer mehr an Bedeutung gewinnt, greift man also zur Türklinke. Drückt sie herunter. Nun zieht man die Tür zu sich her, um die Pforte zur Erleichtung passieren zu können. Läuft aber genau einen Schritt zuviel nach vorne, worauf hin die Tür am vorderen Schuhende hängen bleibt und damit genau parallel zur eigenen Nase ausgerichtet stehen bleibt und wartet.

Ausweichen hat dann nur noch die Auswirkung, dass man statt mit der Nase, mit Stirn und Augenknochen gegen die Türkante klatscht. Am Schmerzschreifluch dürfte sich kaum was ändern.





Streicheleinheiten

3 09 2007

Das ganze Wochenende eigentlich nur gestreichelt.

Auf Grund von Vernachlässigung war es für die zwischenmenschlicheWESENtliche Beziehung zu meinem kleinen Monster meiner kleinen Katze Nessie unabdingbar, sie ununterbrochen mit Fusselbürsten zu bearbeiten. Mitlerweile mag mich sie auch wieder — solange ich nicht damit aufhöre.

Daraufhin sehr emotional geworden und angefangen meinen PC zu streicheln. Das hat ihm anscheinend so sehr gefallen, dass er mich jetzt nur noch vernünftig arbeiten lässt, wenn ich ihn an seiner neuen empfindlichen Stelle streichle.
In Gedanken leise bis 10 gezählt. Hab nämlich gerade gelesen erfolgreiches bis Zehn zählen sei ein Zeichen dafür, dass unser Leben noch nicht vollkommen vom Computern abhängt. Hat geklappt. puh!

Aus Trotz angefangen leblose Dinge zu streicheln. Zimmertür schwarz angestreichelt. Drei mal!!!